Slackware wird heute gerne als Distribution für Fortgeschrittene bezeichnet – vermutlich, weil sie auf grafische Einrichtungswerkzeuge verzichtet und dem Nutzer viele Freiräume lässt. Grundsätzlich ist es nach wie vor möglich, alle Einstellungen durch Editieren der Konfigurationsdateien zu ändern. Es sind aber zahlreiche automatisch arbeitende Skripte vorhanden, die das Einrichten erleichtern.
Slackware 12.1 setzt, wie schon sein Vorgänger, exklusiv auf einen aktuellen Kernel 2.6 (genau 2.6.24.5). Weiterhin bringt die neue Slackware-Version die Desktop-Umgebungen Xfce 4.4.2 und KDE 3.5.9 sowie Unterstützung für HAL (Hardware Abstraction Layer) mit. Letzteres erlaubt Administratoren, Anwender zu den plugdev- und cdrom-Gruppen hinzuzufügen. Anhänger des GNOME-Desktops werden vom Dropline GNOME-Project befriedigt. Weiterhin bekommen die Anwender mit der neuen Version X11 in Version 7.3, Unterstützung für verschlüsselte Netzwerkverbindungen via OpenSSL, OpenSSH, OpenVPN und GnuPG sowie einige Entwicklerwerkzeuge in aktuellen Versionen, darunter unter anderem Perl 5.8.8, Python 2.5.2, Ruby 1.8.6-p114, Subversion 1.4.6 und git-1.5.5. An Browsern stehen Konqueror, SeaMonkey 1.1.9 (welches die Mozilla-Suite ersetzt) und Firefox 2.0.0.14 zur Verfügung. Thunderbird 2.0.0.12, Pidgin 2.4.1 und xchat 2.8.4 sind enthalten.
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