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Beschreibung:
XOSL ist ein Akronym für Extended Operating System Loader und ist ein freier Boot-Loader wie GRUB und LILO, mit dem Ziel der Benutzerfreundlichkeit. Er lässt sich sehr einfach installieren und bedienen und unterstützt alle gängigen Betriebssysteme. Er bietet beim Booten eine grafische Oberfläche, kann beim Booten automatisch Tastenkombinationen abspielen und vieles mehr.
2002 wurde das Programm auch ins Deutsche übersetzt.
XOSL lässt als Bootloader keine Wünsche offen ließ. Ansonsten kann er immer noch alles, was für den Betrieb eines PC mit mehreren Betriebssystemen notwendig ist. Sogar die Steuerung mit der Maus ist möglich! Das Tool von Geurt Vos lässt sich völlig ohne Probleme installieren und wieder entfernen.
Bei dem XOSL handelt es sich um einen gut gelungenen grafischen Boot-Manager, der sich sogar mit der Maus bedienen lässt. Er unterstützt alle gängigen Betriebssysteme. Jedes zu bootende Betriebssystem lässt sich mit einem eigenen Passwort absichern.Die Bedienung sowie die Einrichtung der zu bootenden Partitionen gestaltet sich nach erfolgreicher Installation des Boot-Managers sehr einfach und eigentlich selbsterklärend. Jedoch die Erst-Installation kann einem etwas unerfahrenden User schon mal seine geliebten Daten von der Platte putzen. Deshalb an dieser Stelle noch einige kurze Hinweise zur Installation:Es giebt zwei Möglichkeiten der Installation:
Die DOS-basierte:Dafür wird die Datei xosldos.zip benötigt. Nach dem Entpacken wird dann die Instalation mit gestartet. Dies sollte unter keinen Umständen im DOS-Fenster von Windows erfolgen! Mit eigener Boot-Diskette:Dafür wird die Datei xoslothr.zip benötigt. Nach dem Entpacken wird dann entweder unter DOS mit "rawrite xoslimg.bin a:" oder unter Linux mit "dd if=xoslimg.bin of=/dev/fd0" die Bootdiskette erstellt. Diese enthält das Free-DOS sowie die Installations-Datein des XOSL. Nach dem Booten des PC's mit der Boot-Diskette wird auch hier die Installatin mit gestartet. Alles Weiere ist bei der Installation identisch. Nach dem Starten der Install bietet das Instalations-Programm unter anderm den Punkt "Install XOSL" an. In dem folgendem Auswahlmenü hat man dann die Möglichkeit zwischen "Install on a DOS drive" und "Install on a dedicated partition" zu wählen. Der erste Punkt benötigt eine vorhandene DOS-Partition, in der dann der Boot-Manager instliert wird. Im Regelfall dürfte das das Laufwerk C sein. Nach der Instalation finden sich die Boot-Manager-Datein im Hauptverzeichnis der Partition wieder. Hier kann man eigentlich noch nichts kaputt machen.Der zweite Punkt benötigt eine EIGENE Partition, ähnlich dem Boot-Manager von OS/2. (Ich persönlich bevorzuge diese Variante. Zwar geht eine Partition extra für den Boot-Manager flöten, aber man hat immer noch Zugriff auf Diesen und somit auf die anderen Betriebssysteme, wenn man mal seine DOS-Partition killt.) Soweit ich es nachvollziehen konnte, lässt sich die erste Variante ohnehin nur dann verwenden, wenn man neben einem beliebigen OS auch ein DOS-basiertes OS (DOS, Win 9.x) auf dem Rechner hat. In jedem anderen Fall muß man dann auf die Variante 2 zurückgreifen. Das erfordert, daß man im Vorfeld mit einem Fdisk-Programm eine Partition anlegt. Dafür duerfte 1MB ausreichend sein (den Dokus konnte ich dazu nichts entnehmen). In diesem Installationsmenü wählt man nun unter "Drv Type System" die zuvor angelegte Partion mit "+"/"-" vom Nummern-Block aus. Hier sollte man unbedingt AUFPASSEN, denn giebt man hier fälschlicherweise eine andere Partion an, sind nach der Installation alle Daten unweigerlich verloren, da der Boot-Manager sein eigenes File-System anlegt.Mit "Start installation" und einem anschließendem Reboot wird die Installation abgeschlossen. Die weitere Konfigurierung erfolgt dann im eigentlichen Boot-Manager selber.min. Systemvoraussetzungen:Prozessor: 486erRAM: 16 MBFestplatte: 1 MBWindows: 95 / 98 / ME